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Support-Ende von Windows Server 2012 zwingt Unternehmen zum Handeln

October 17, 20235 min read

Das Windows Server 2012 Support-Ende ist da! Ein Großteil der Nutzer scheint den rechtzeitigen Umstieg auf Windows Server 2022 verpasst zu haben.

Welche Folgen es haben kann, nach dem offiziellen End-of-Support von Windows Server 2012 keinen Wechsel zu vollziehen!

Windows Server 2012 Support-Ende im Oktober 2023

Am 10. Oktober 2023 war offiziell Schluss und der Lebenszyklus des Windows Servers 2012 hat sein Ende erreicht. Das gilt für alle Windows Server 2012 Versionen Den SQL Server 2012 hat es sogar schon einige Monate früher getroffen: Die herstellerseitige Unterstützung wurde bereits am 12. Juli 2023 beendet.

Was aber bedeutet das Support-Ende konkret?

Ganz einfach: Seit dem 10. Oktober 2023 ist die Nutzung mit hohen Risiken verbunden. Denn immer dann, wenn der offizielle Support eingestellt wird, gibt es von Microsoft als Hersteller keine (sicherheitsrelevanten) Updates mehr. Unabhängig von den Sicherheitsstandards handelt es sich bei dem Windows Server 2012 mittlerweile ohnehin um eine veraltete Technik. Wenn man es unter dem Gesichtspunkt Stand der Technik (Link) betrachtet ist man hier ab sofort quasi raus!

Wichtig zu wissen: Der Lebenszyklus endet immer zunächst für Updates auf Funktionsebene. Erst später – nach insgesamt zehn Jahren – stellt Microsoft dann auch den sogenannten „erweiterten Support“ ein, der die Sicherheitsupdates umfasst. Das ist nun, 2023, der Fall.

Vorteile Windows Server 2022 gegenüber Windows Server 2012

Gerade in den vergangenen Jahren haben sich Plattformen und Technologien hinsichtlich ihrer Effizienz, ihrer Funktionen und ihrer Leistung enorm weiterentwickelt. Das wiederum bringt enorme Vorteile in der Praxis, denn dadurch können Prozesse beschleunigt und die besten Vorrausetzungen geschaffen werden, um in Zeiten des digitalen Wandels mithalten zu können. Zudem sind die neuen Server-Systeme schneller, zuverlässiger, leistungsfähiger und verursachen weniger Wartungsaufwand. Fähigkeiten der Hardware werden durch aktuellere Systeme ausgereizt, was bei Technologien die älter als 10 Jahre sind, nicht der Fall ist.

Mit der aktuellen Version – dem Microsoft Windows Server 2022 – sind Unternehmen bestens für die Herausforderungen von heute gerüstet. Ob hybrides Arbeiten, die Kombination unterschiedlicher Cloud-Arten und Funktionen oder die Erfüllung von Datenschutz-Anforderungen: Wer wettbewerbsfähig bleiben und von den Vorteilen moderner Technologie profitieren möchte, sollte schnellstmöglich den Umstieg vollziehen. Meist ist die Hardware auf dem das System läuft ähnlich in die Jahre gekommen, wie das Betriebssystem und dementsprechend auch nicht mehr Stand der Technik. Oft wurde ebenfalls bereits der Hardware-Support eingestellt. Auch hier fehlt es zumeist an aktuellen Sicherheitsupdates.

Wichtig zu wissen: Der Wechsel vom Windows Server 2012 auf den Windows Server 2022 ist keine Sache von zehn Minuten. Um nach dem überschrittenen End-of-Support nicht länger ein Sicherheitsrisiko einzugehen, sollte die entsprechende Planung für den Umstieg besser heute als morgen erfolgen.

Was heißt das Windows Server 2012 Support-Ende im Detail?

Wie eingangs erwähnt hat das Windows Server 2012 Support-Ende in erster Instanz einen gewaltigen Einfluss auf die IT- und Datensicherheit. Denn eines steht fest: Hacker und Cyberkriminelle hatten sich dieses Datum schon längst im Kalender rot angestrichen. Sobald die Microsoft-Programmierer nicht mehr regelmäßig Updates und Patches bereitstellen, mit denen sich (neu entdeckte) Sicherheitslücken schließen lassen, hat Cybercrime freie Bahn. Schwachstellen werden gezielt analysiert und ausgenutzt, passende neue Viren und Trojaner entwickelt. Gelingt es Angreifern in das Netzwerk zu gelangen oder stehen 2012er Server vielleicht gar als Terminal Server direkt im Internet, bleibt nur noch die Daumen zu drücken und auf viel Glück zu hoffen!

Darüber hinaus ergeben sich auch Konsequenzen für den Datenschutz beziehungsweise die DSGVO und/oder die Compliance. Denn die veralteten Systeme sind nicht bloß ein massives Sicherheitsrisiko, sie sind auch technisch nicht in der Lage, die strengen Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten zu erfüllen. Das Stichwort dazu: der Stand der Technik (Link). Das gilt ganz besonders für die Nutzer, die gar noch den Windows Server 2008/2008 R2 im Einsatz haben – immerhin laut Microsoft mehr als 60.000 an der Zahl. Hier endete der Support bereits vor zwei Jahren.

Dringend empfohlen: Umstieg auf Windows Server 2022

Lange Rede, kurzer Sinn: Unternehmen sollten jetzt unbedingt handeln, sofern sie den Wechsel nicht bereits vollzogen haben. Dabei empfiehlt sich grundsätzlich folgendes vorgehen:

  1. Migration der bestehenden Alt-Server auf aktuelle Systeme sowohl in der Hardware als selbstverständlich bei der Software-Version von 2012 oder älter auf aktuelle Systeme. Meist ist die komplette Infrastruktur in die Jahre gekommen und an vielen Stellen historisch gewachsen. Im ungünstigsten Fall ist die Infrastruktur 10 Jahre oder älter. Möglicherweise wurde auch damals bereits ein Update einer früheren Version auf 2012 durchgeführt.

  2. Eine zweite Option ist grundsätzlich zu überlegen ob eine klassische Server-Infrastruktur noch zeitgemäß und für die Bedürfnisse sinnvoll ist. Es lassen sich inzwischen viele Dienste auch elegant in der Cloud abbilden, was durchaus Vorteile bringen kann.

Der Entscheidung sollte idealerweise eine Assessment-Phase vorausgehen. In dieser wird zunächst der IST-Zustand überprüft – auch bezüglich der allgemeinen Struktur der IT-Landschaft. Gegebenenfalls sind im Anschluss daran die Vorteile und Chancen durch eine Migration bestimmter Dienste in die Cloud zu betrachten, wie erwähnt. Denn nicht immer ist es im Zuge der Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung sinnvoll, sämtliche Dienste weiterhin im klassischen Rechenzentrum zu beheimaten. Zu guter Letzt folgt logischerweise die Umsetzungsphase.

End of Support: Sie sollten jetzt handeln

Ich rate dringend dazu, sich jetzt schnellstmöglich Gedanken zur Ablösung der alten Struktur zu machen und umzusteigen und kein Risiko für die IT-Sicherheit einzugehen.

Wichtig: Handeln Sie sich schnellstmöglich, damit sie Sicherheitsrisiken aufgrund der verspäteten Planung und Umsetzung des Server-Wechsels nicht mehr lange ausgesetzt sind.

Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, sich zu den Möglichkeiten und Chancen zu beraten zu lassen, die eine Modernisierung Ihrer IT-Infrastruktur bietet.

...übrigens: Wenn Sie Hilfe benötigen - Ich bin sicher, da kann ich helfen! Also gern bei Fragen, fragen!

"Bleiben Sie sicher!"

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Frank K. M. Winkler

Als Geschäftsführer eines renommierten IT-Systemhauses und meinem Hintergrund als studierter Betriebswirt sowie einer tiefen Leidenschaft für IT und IT-Sicherheit teile ich meine Erkenntnisse und Fachkenntnisse in diesem spannenden Bereich. Mit Leidenschaft für IT und meiner unternehmerischen Erfahrung strebe ich danach, mit meinem Blog Wissen zu vermitteln, Inspiration zu bieten und Unternehmen dabei zu unterstützen, das Potenzial der IT voll auszuschöpfen. Ich bin davon überzeugt, dass die richtige Nutzung der IT den Erfolg von Unternehmen steigern und das tägliche Leben verbessern kann.

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Support-Ende von Windows Server 2012 zwingt Unternehmen zum Handeln

October 17, 20235 min read

Das Windows Server 2012 Support-Ende ist da! Ein Großteil der Nutzer scheint den rechtzeitigen Umstieg auf Windows Server 2022 verpasst zu haben.

Welche Folgen es haben kann, nach dem offiziellen End-of-Support von Windows Server 2012 keinen Wechsel zu vollziehen!

Windows Server 2012 Support-Ende im Oktober 2023

Am 10. Oktober 2023 war offiziell Schluss und der Lebenszyklus des Windows Servers 2012 hat sein Ende erreicht. Das gilt für alle Windows Server 2012 Versionen Den SQL Server 2012 hat es sogar schon einige Monate früher getroffen: Die herstellerseitige Unterstützung wurde bereits am 12. Juli 2023 beendet.

Was aber bedeutet das Support-Ende konkret?

Ganz einfach: Seit dem 10. Oktober 2023 ist die Nutzung mit hohen Risiken verbunden. Denn immer dann, wenn der offizielle Support eingestellt wird, gibt es von Microsoft als Hersteller keine (sicherheitsrelevanten) Updates mehr. Unabhängig von den Sicherheitsstandards handelt es sich bei dem Windows Server 2012 mittlerweile ohnehin um eine veraltete Technik. Wenn man es unter dem Gesichtspunkt Stand der Technik (Link) betrachtet ist man hier ab sofort quasi raus!

Wichtig zu wissen: Der Lebenszyklus endet immer zunächst für Updates auf Funktionsebene. Erst später – nach insgesamt zehn Jahren – stellt Microsoft dann auch den sogenannten „erweiterten Support“ ein, der die Sicherheitsupdates umfasst. Das ist nun, 2023, der Fall.

Vorteile Windows Server 2022 gegenüber Windows Server 2012

Gerade in den vergangenen Jahren haben sich Plattformen und Technologien hinsichtlich ihrer Effizienz, ihrer Funktionen und ihrer Leistung enorm weiterentwickelt. Das wiederum bringt enorme Vorteile in der Praxis, denn dadurch können Prozesse beschleunigt und die besten Vorrausetzungen geschaffen werden, um in Zeiten des digitalen Wandels mithalten zu können. Zudem sind die neuen Server-Systeme schneller, zuverlässiger, leistungsfähiger und verursachen weniger Wartungsaufwand. Fähigkeiten der Hardware werden durch aktuellere Systeme ausgereizt, was bei Technologien die älter als 10 Jahre sind, nicht der Fall ist.

Mit der aktuellen Version – dem Microsoft Windows Server 2022 – sind Unternehmen bestens für die Herausforderungen von heute gerüstet. Ob hybrides Arbeiten, die Kombination unterschiedlicher Cloud-Arten und Funktionen oder die Erfüllung von Datenschutz-Anforderungen: Wer wettbewerbsfähig bleiben und von den Vorteilen moderner Technologie profitieren möchte, sollte schnellstmöglich den Umstieg vollziehen. Meist ist die Hardware auf dem das System läuft ähnlich in die Jahre gekommen, wie das Betriebssystem und dementsprechend auch nicht mehr Stand der Technik. Oft wurde ebenfalls bereits der Hardware-Support eingestellt. Auch hier fehlt es zumeist an aktuellen Sicherheitsupdates.

Wichtig zu wissen: Der Wechsel vom Windows Server 2012 auf den Windows Server 2022 ist keine Sache von zehn Minuten. Um nach dem überschrittenen End-of-Support nicht länger ein Sicherheitsrisiko einzugehen, sollte die entsprechende Planung für den Umstieg besser heute als morgen erfolgen.

Was heißt das Windows Server 2012 Support-Ende im Detail?

Wie eingangs erwähnt hat das Windows Server 2012 Support-Ende in erster Instanz einen gewaltigen Einfluss auf die IT- und Datensicherheit. Denn eines steht fest: Hacker und Cyberkriminelle hatten sich dieses Datum schon längst im Kalender rot angestrichen. Sobald die Microsoft-Programmierer nicht mehr regelmäßig Updates und Patches bereitstellen, mit denen sich (neu entdeckte) Sicherheitslücken schließen lassen, hat Cybercrime freie Bahn. Schwachstellen werden gezielt analysiert und ausgenutzt, passende neue Viren und Trojaner entwickelt. Gelingt es Angreifern in das Netzwerk zu gelangen oder stehen 2012er Server vielleicht gar als Terminal Server direkt im Internet, bleibt nur noch die Daumen zu drücken und auf viel Glück zu hoffen!

Darüber hinaus ergeben sich auch Konsequenzen für den Datenschutz beziehungsweise die DSGVO und/oder die Compliance. Denn die veralteten Systeme sind nicht bloß ein massives Sicherheitsrisiko, sie sind auch technisch nicht in der Lage, die strengen Anforderungen an den Schutz personenbezogener Daten zu erfüllen. Das Stichwort dazu: der Stand der Technik (Link). Das gilt ganz besonders für die Nutzer, die gar noch den Windows Server 2008/2008 R2 im Einsatz haben – immerhin laut Microsoft mehr als 60.000 an der Zahl. Hier endete der Support bereits vor zwei Jahren.

Dringend empfohlen: Umstieg auf Windows Server 2022

Lange Rede, kurzer Sinn: Unternehmen sollten jetzt unbedingt handeln, sofern sie den Wechsel nicht bereits vollzogen haben. Dabei empfiehlt sich grundsätzlich folgendes vorgehen:

  1. Migration der bestehenden Alt-Server auf aktuelle Systeme sowohl in der Hardware als selbstverständlich bei der Software-Version von 2012 oder älter auf aktuelle Systeme. Meist ist die komplette Infrastruktur in die Jahre gekommen und an vielen Stellen historisch gewachsen. Im ungünstigsten Fall ist die Infrastruktur 10 Jahre oder älter. Möglicherweise wurde auch damals bereits ein Update einer früheren Version auf 2012 durchgeführt.

  2. Eine zweite Option ist grundsätzlich zu überlegen ob eine klassische Server-Infrastruktur noch zeitgemäß und für die Bedürfnisse sinnvoll ist. Es lassen sich inzwischen viele Dienste auch elegant in der Cloud abbilden, was durchaus Vorteile bringen kann.

Der Entscheidung sollte idealerweise eine Assessment-Phase vorausgehen. In dieser wird zunächst der IST-Zustand überprüft – auch bezüglich der allgemeinen Struktur der IT-Landschaft. Gegebenenfalls sind im Anschluss daran die Vorteile und Chancen durch eine Migration bestimmter Dienste in die Cloud zu betrachten, wie erwähnt. Denn nicht immer ist es im Zuge der Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung sinnvoll, sämtliche Dienste weiterhin im klassischen Rechenzentrum zu beheimaten. Zu guter Letzt folgt logischerweise die Umsetzungsphase.

End of Support: Sie sollten jetzt handeln

Ich rate dringend dazu, sich jetzt schnellstmöglich Gedanken zur Ablösung der alten Struktur zu machen und umzusteigen und kein Risiko für die IT-Sicherheit einzugehen.

Wichtig: Handeln Sie sich schnellstmöglich, damit sie Sicherheitsrisiken aufgrund der verspäteten Planung und Umsetzung des Server-Wechsels nicht mehr lange ausgesetzt sind.

Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, sich zu den Möglichkeiten und Chancen zu beraten zu lassen, die eine Modernisierung Ihrer IT-Infrastruktur bietet.

...übrigens: Wenn Sie Hilfe benötigen - Ich bin sicher, da kann ich helfen! Also gern bei Fragen, fragen!

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Frank K. M. Winkler

Als Geschäftsführer eines renommierten IT-Systemhauses und meinem Hintergrund als studierter Betriebswirt sowie einer tiefen Leidenschaft für IT und IT-Sicherheit teile ich meine Erkenntnisse und Fachkenntnisse in diesem spannenden Bereich. Mit Leidenschaft für IT und meiner unternehmerischen Erfahrung strebe ich danach, mit meinem Blog Wissen zu vermitteln, Inspiration zu bieten und Unternehmen dabei zu unterstützen, das Potenzial der IT voll auszuschöpfen. Ich bin davon überzeugt, dass die richtige Nutzung der IT den Erfolg von Unternehmen steigern und das tägliche Leben verbessern kann.

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